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Genforschung im Überblick

Gentherapie

Die Gentherapie versucht, Gendefekte eines einzelnen Gens durch das Einbringen des defekten Gens in den Körper zu kompensieren und so Erbkrankheiten zu behandeln. Die Einschleusung der Zellen kann außerhalb des Körpers geschehen. Dazu werden dem Betroffenen zuerst Zellen entnommen, dann im Labor das neue Gen in die Zellen transferiert und die veränderten Zellen anschließend wieder in den Körper zurückgebracht. Für eine Gentherapie direkt im Körper gibt es spezielle Vehikel, so genannte Vektoren.

Mendelsche Gesetze- die Uniformitätsregel

Schon Mitte des neunzehnten Jahrhunderts interessierte sich ein Mönch für die Vererbung von Eigenschaften bei Pflanzen. Gregor Mendel führte gezielte Kreuzungsversuche durch, aus denen er drei grundlegende Regeln ableitete. Die Uniformitätsregel besagt dabei, dass alle Nachkommen aus einer Kreuzung verschiedener Elternpflanzen, die sich in einem Merkmal unterscheiden, die gleichen sichtbaren Eigenschaften im Bezug auf dieses Merkmal besitzen.


Spaltungs- und Unabhängigkeitsregel

Gemäß der Spaltungsregel spalten sich die Ausprägungen des Merkmals bei den Enkeln dieser Kreuzung in einem bestimmten Mengenverhältnis auf. Die Unabhängigkeitsregel beschreibt die Verhältnisse bei der Vererbung von zwei Merkmalen. Verwendung finden diese Regeln unter anderem bei der Zucht von Tier- und Pflanzenarten.